Rüde oder Hündin?

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 Rüde oder Hündin

Diese Frage bekomme ich sehr oft von Welpenkäufern gestellt. Die Meinungen gehen da oft sehr weit auseinander.
Der Volksmund sagt, dass Hündinnen leichter hand zu haben sind als Rüden.


Man sagt sie wären sanfter und leichter erziehbar.

Von Rüden sagt man sie neigen mehr dazu sich auf eine Rauferei ein zu lassen.


Meine Meinung ist, dass es nicht so sehr auf das Geschlecht an kommt, sondern viel mehr auf die Erziehung.


Besonderheiten Hündinnen un Rüden:

Hündinnen werden 1-2 mal im Jahr läufig. In dieser Zeit muss man beim spazieren gehen aufpassen

und sie an der Leine halten, damit es nicht zu einem ungewolltem Deckakt kommt.

Leider sind viele Rüdenbesitzer nicht gerade sehr einsichtig und nehmen ihren Rüden mal kurz an die Leine,

wenn man mit einer läufigen Hündin kommt. Aber auch eine läufige Hündin brauch ihren Auslauf.


Hündinnen sollen nicht so Rauffreudig sein wie Rüden.

Wenn eine Hündin aber wirklich einen Konflikt mit einer anderen Hündin hat, sind solche Beisserein

meistens viel ernsthafter und gefährlicher als beim Rüden.


Dagegegen lassen sich Rüden oft gerne auf kleinere Machtkämpfchen ein.


Trotzdem gibt es auch da gewaltige Unterschiede und man kann es nicht einfach so pauschalieren.


Ich habe eine Umfrage an meine Welpenkäufer dies bezüglich gestellt.


Hündin oder Rüde- wie würdet ihr wieder entscheiden?

Hier die Antworten von einigen Welpenkäufern:


Von Susanne, Besitzerin von Merlin, einen Rüden vom A- Wurf

Hallo Karin

natürlich würden wir uns wieder für einen Rüden entscheiden. Die sind genau so lieb und anhänglich wie Hündinnen.

Das ist Quatsch die Aussage Rüden wären viel wilder.


Meine Freundin hat eine Hündin die ist furchtbar wild, das ist nicht zum aushalten.

Unser Merlin ist dagegen eine Schlaftablette. Da bin ich froh dass er nicht so wild ist.


Ich kann mir vorstellen, dass du so viele Anfragen bekommst bei deinen süßen Bärchen,

da kommt noch eine harte Zeit auf dich zu.

Ich würde auf der HP einen Bericht verfassen der die Erfahrungen mit den Rüden  und Hündinnen wiedergibt.

Wir könnten ja alle einen Kurzbericht über unsere Bärchen dazu abgeben nur 3-4 Sätze vielleicht würde das helfen.

Drück die Mädels von mir und Schlabberbussi von Merlin

Susanne

 Antwort: Danke liebe Susanne nehme deine gute Idee auf und setzte eure Berichte auf meine HP.

 

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Von Nadja Besitzerin von Loomis, einem Rüden vom A- Wurf

Hallo Karin,

ich würde auch immer wieder einen Rüden nehmen, obwohl ich auch nichts gegen eine Hündin hätte.

Loomis ist super schmusig und ein sehr ruhiger Hund. Meine Freundin hat auch einen Hündin (Flat Coated Retriever)

und sie ist super wild. Sie wirft den Loomis fast immer um, wenn sie ihn begrüßt.

Meine Schwägerin hat einen Mischling aus Akita Inu und Schäferhund, auch ein Mädel, sie ist auch der Wildfang schlechthin.

Als wir im Sommerurlaub waren, war nur Loomis ohne Leine am Strand, die Hündin meiner Schwägerin dagegen

war nur an der Leine. Sie ist wie ein Wirbelwind am Strand rumgerannt, wenn sie ohne Leine war.

Die Leute haben sich dann schon beschwerd. Ich denke das kommt natürlich auf das Wesen vom Hund an

und wie man am Anfang auch mit ihm umgeht (stimmt aber auch nicht immer).

Man sollte dem Welpen am Anfang super viel Ruhe gönnen. Das ist doch genauso wie bei kleinen Babys.

Da rennt man doch auch nicht gleicht zum Bettchen und reißt das Baby raus, wenn es an der Tür klingelt.

Bei Martin Rütter habe ich gelernt, dass meistens die Männer lieber einen Rüden wollen

und wenn es geht noch den mit dem größten Kopf.

Liebe Grüße
Nadja

 

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Von Gudrun Besitzerin von Stella, eine Hündin aus dem C- Wurf und Biene von einer 10 Jahre alten Golden Hündin

Hallo,

als wir unsere Biene bekommen haben wollte ich eigentlich einen Rüden.

Aber es waren nur 2 Rüden, und beide schon vergeben.

Der Grund warum ich eigentlich einen Rüden wollte war damals der,

dass ich einfach Angst hatte vor der Läufigkeit bei Hündinnen.

Eigentlich haben wir also Biene nur, weil kein Rüde mehr zur Wahl war (hört sich schlimm an - wir lieben sie aber

und möchten sie nie mehr hergeben!!!!!)  Als wir uns dann Stella anschafften, wollten wir eine Hündin,

weil wir unserer alten Dame nicht noch einen jungen wilden "Mann" zumuten wollten.


Wir haben also nur Erfahrungen mit dem "weiblichen Geschlecht".

Aber der Jäger, der hier die Jagd hat, und aktuell 11 !!!! Hunde besitzt (überwiegend Rüden)

und auch davor schon welche hatte, sagt ja sogar, dass er die Erfahrung gemacht hat, dass Rüden einfacher zu erziehen seien

und auch nicht so stur seien, wie Hündinnen.

Was die Sturheit angeht, kann ich das bei unserer alten Biene nur bestätigen,

sie kann sehr stur und ganz besonders nachtragend sein. So seien Rüden halt nicht!!!

Stella bleibt außen vor, sie ist unser Sonnenschein ... immer gut drauf, vollkommen positiv .... (wurde mir heute übrigens

wieder von unserer Tierärztin bestätigt, sie ist hin und weg von ihr)!!!!!

Sorry Karin, richtig hilfreich ist das nicht, ich weiss.

Aber, egal ob Hiündin oder Rüde, wir lieben sie ALLE!!!!!


(Ich glaube, wenn bei Stella's Wurf nicht genügend Hündinnen da gewesen wäre, ich hätte auch einen Rüden genommen).

Übrigens, - zu dem Einwand, laut Aussage Martin Rüther bevorzugen Männer Rüden mit kräften Köpfen - ja, das sind

dann auch die, die, wenn eine Kastration ansteht, weil der Hund sich quält und wie doll nach läufigen Hündinnen lechzt,

vollkommen GEGEN eine Kastration sind. Einem solchen Hundebesitzer hab ich mal gesagt, er stelle sich an,

als ob man ihm selbst an die ... wollte.


Das wurde mir schon von vielen bestätigt!!!!!! (Sorry ihr Manner! )

LG

Gudrun

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Helmut Besitzer von Lucy, eine Hündin aus dem A- Wurf und Besitzer von Arnie einem Golden Rüden

Hallo

Rüde oder Hündin ist doch eigentlich egal.Wer nicht Züchten möchte soll doch einfach den nehmen,

der ihm am besten gefällt. Rüde oder Hündin jeder besitzt Vor und Nachteile.Hündinnen sind manchmal sehr eigen,

Rüden sind wie Männer immer am jammern wenn sie krank sind.Wenn jemand unsicher ist ob Rüde oder nicht

vereinbare doch einfach ein Treffen mit einem Besitzer eines Rüden mit den Leuten die unsicher sind.

Stellen uns gerne zur Verfügung. Übrigens unsere Freundin nimmt nur Rüden. Sie geht viel auf Turniere und Rüden

sind nicht so stur wie manche Damen!

Helmut&Uschi

Antwort: Danke euer Angebot ist sehr lieb.

 

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Von Nicole Besitzerin von Basima, Hündin aus dem B- Wurf

Huhu Karin,

also für mich war aufgrund kindlicher Erfahrungen eigentlich immer klar, dass ich mal ein Hündin bekommen werde!

Als ich 12/13/14 Jahre alt war, hat mich ein riiiiieeesiger Berner Sennenhund immer angesprungen, sein ... hing raus,

er hat sich an mir raufgestellt und gemacht wie sonst keiner. Immer und immer wieder wenn er mich sah

(und ich war damals sehr oft bei meiner damaligen Freundin  ) Das hat mich dann immer sehr gestört,

da die Besitzer Sammy auch nicht immer gleich sofort wegruften, sondern sich das ganze erstmal anschauten und lachten.....

Abgesehen von diesen "negativen" Erfahrungen, ist meine persönliche Vorliebe aber auch immer weiblich gewesen!

Bei unseren Katzen haben wir festgestellt, dass unsere Kater sehr sehr sehr viel ruhiger sind. Kommst heut net, kommste

morgen, oder gar net, so nach dem Motto leben unsere Kater! So ein Gemüt hab ich noch niemals vorher erlebt.

Im Gegensatz zu unseren Katzen, sie sind viel lebhafter, ständig am rumfauchen und seeeehr zickig!

Nicht eine von unseren Katern und Katzen möchte ich missen, wobei ich mich allerdings in diesem Fall zukünftig eher auf

einen Kater festlegen würde, als auf eine Katze!!

Zu Basima kann ich nur sagen, dass sie genau weiß was sie will und wie sie es bekommt. Bekommt sie es nicht,

weiß sie genau was sie machen muss, um es zu bekommen. Sie ist ein richtig lebhafter Wirbelwind, sehr lieb.

Sie hat als Welpe sehr schnell gelernt, aber auch sehr viel kaputt gemacht (das lag aber auch daran,

dass ich meinen Arbeitsplatz wechselte, als sie gerade mal 6 Wochen bei uns war und ich plötzlich Vollzeit arbeitete)

und ist aber total mäkelig beim fressen. Basima ist total verschmust und würde für mich alles tun, genauso wie ich für sie. (wenn wir alle zusammen toben, verteidigt sie mich, hilft mir, Stefan oder Jolina "loszuwerden" )

Basima ist mein Traumhund und ich möchte sie nicht vermissen.

Ich denke, ich würde mir immer wieder eine Hündin nehmen!!!!

Knuddler an alle

Nicole mit Basima

Antwort: Nicole das war eine sehr negative und sicher auch prägende Erfahrung die du als junges Mädchen machen

musstest. Schuld hatte aber nicht der Hund sondern die Besitzer die deine Angst nicht erkannten.

Ein gut gezogener Rüde würde das nicht machen.

Aber hier zweifle ich noch mehr die gute Erziehung des Besitzers an,

der dies nicht zu verhindern wusste!

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Liane Besitzerin von Lola, Hündin aus dem C- Wurf

Hallo liebe Karin,


ich bin Dir sicher keine grosse Hilfe, aber es ist doch der seriöse Züchter+Papiere+Liebe zur Mama Luna

entscheidend, oder???


Da Lola unser erster Hund ist, habe ich mich tatsächlich durch massig viele Lektüre ( wie Ihr alle kennt..........)

beinflussen lassen, aber wären bei dem C-Wurf nur Rüden "herausgepurzelt", hätten wir natürlich auch einen Bub

liebgewonnen, hauptsache, der Hund ist aus Deiner Zucht!!!


Wie würden sich denn die Interessenten für die Hündinnen im Falle vom Rüdenwurf entscheiden???

LG, Liane und Lola sendet nen fetten Schlabberbussi an Euch alle!!!!!!!!!!!!!!

Antwort: Das ist eine gute Frage die sich jeder stellen sollte.

 

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 Ingeborg Besitzerin von Henry, Rüde aus dem C-Wurf

Hallo Karin,

zu Deinem Hündinnen-Problem:


Es gibt mit absoluter Sicherheit keinen (!!!!!) Hündin, die so verschmust ist wie Henry.

Er übertrifft wirklich alles. Schmuseeinheiten benötigt er mindestens stündlich; glücklicherweise nachts nicht.

Liebe Grüße


Ingeborg und Family 

 

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 Justyna Besitzerin von Sammy, Rüde aus dem C- Wurf

 

Hallo Karin,

warum kein Rüde??? Unser Sammy ist mindestens genau so verschmust, verspielt, zärtlich

und gutmütig wie jede andere Hündin auch. Vielleicht sogar noch mehr.


Die Vorurteile, die Rüden würden Machtspielchen ausüben wollen, können wir nicht bestätigen.

Bei uns war es von Anfang an klar geregelt, wir sind die Herrchen und Sammy der Hund (unser drittes Kind).

Ich denke, die Hunde werden so wie man sie erzieht, egal ob Rüde oder Hündin.

Das positive Verhalten haben unsere Welpen von dir in die Wiege gelegt bekommen, wir mussten es nur noch vertiefen.

Es kommt immer darauf an in welcher Umgebung die Welpen aufwachsen


und welche Erfahrungen sie schon gemacht haben. Unser Sammy möchte jeden sofort begrüßen und lieb haben.

Er ist noch nie ausgerastet und bellt fast nie. Unsere Bekannten haben uns schon gefragt, ob er überhaupt bellen kann.

In der Hundeschule macht er auch wunderbar mit und hat sehr viele Hundefreunde. Er weiß es genau, mit welchem Hund

er unbeschwert spielen kann und bei welchem er etwas vorsichtig sein muß.


Für uns ist klar, wenn ein Goldie immer wieder ein Rüde (aber nur von Dir)!!!!

LG Justyna

 

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Von Sandra eine Freundin von mir und Besitzerin von Lenny eines 7 jährigen Golden Rüden

Hallo Karin,

das ist ja echt witzig. Ich kann nur sagen, dass ich mir jederzeit wieder einen Rüden holen würde.


Warum, kann ich Dir leider gar nicht so genau beantworten.


Ich kann auch diese vorgefestigen Meinungen wie z.B.

- Rüden werden später sauber


- Rüden sind weniger verschmust


- Rüden sind aggresiver


- Rüden sind rüpelhafter


- Rüden sind schwerer zu erziehen

nicht bestätigen.

Lenny war nach 1 Woche stubenrein und hat sich immer bemerkbar gemacht, wenn er musste.

Er ist nach wie vor total verschmust und fordert seine Streicheleinheiten auch ein.


Agressiv ist er absolut nicht. Er ist einfach der liebste Hund den ich je gehabt habe und wir verstehen

uns eigentlich ohne Worte.Klar, muss ich ihm auch manchmal im harten Ton sagen, dass jetzt Schluss ist.

Aber das kommt meistens nur dann vor, wenn mal ein Hundemädel in der Nachbarschaft läuig ist und er seinen Spinni

raushängen lässt. Er rennt dann immer etwas unruhig durch die Wohnung und weicht im Garten nicht mehr aus

Sichtweite von den Damen. Er ist aber noch nie über den Zaun gesprungen oder auf Wanderschaft gegangen.

Karin, das ist wirklich eine schwierige Sache, den Leuten den Unterschied (wo eigentlich charakteristisch

meines Erachtens kein großer Unterschied) ist klar zu machen.


Pro und Kontra Geschlecht bzgl. Kastration, Strerilisation kann man relativ einfach darlegen.


Auch richtige Streitereien zwischen gleichgeschlechtlichen Hunden verläuft bei Hündinnen meist folgenhafter als bei Rüden.

Aber wie gesagt, der Charakter Rüde,- Hündin..

.
Ich denke es kommt sehr stark darauf an, welchen Bezug die Familien zu ihrem Tierchen aufbauen.

Wie groß die Bindung ist, wie der Hund ingesamt erzogen und in die Familie integriert wird.

L.G. Sandra und Lenny

 

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Von Brigitte einer Freundin und Besitzerin von Yana einer 11 jährigen Golden Hündin

 
Liebe Karin

ein gutes Thema:

Entscheidung Rüde oder Hündin

Auswahl: eigentlich spielt das Geschlecht bei der Auswahl oder bei der Entscheidung wir möchten einen Hund keine
 
wesentliche übergeordnete Stelle. Ich denke wenn man sich für diese familenfreundliche wunderbare Rasse Golden Retriever
 
 
entschieden hat sollte man sich den Wurf unvoreingenommen anschauen. Es spielen ja bei der späteren Entwicklung
 
des Hundes viele Faktoren mit, wie z.B. Umgang, gegenseitige Chemie, Haltung, persönliche Gegebenheiten, Umfeld,
 
Zeitfaktor, ein Hund wird ja später in seinem gezeigten Verhalten vom neuen Rudel geprägt.

Meine eigenen Erfahrungen

wir haben ja vor der Entscheidung uns einen kleinen Welpen zu nehmen 14 Jahre (17 Jahre ist sie geworden)
 
eine wunderbare liebevolle sozialisierte Hündin gehabt, mein Mann wollte eigentlich einen Rüden,
 
ich war damals etwas unschlüssig, kam etwas von meiner unverwechselbaren innigen Beziehung

zu meiner Hündin Cora, aber ich hätte auch einen Rüden genommen, wir haben uns aber gesagt,
 
wir schauen uns den Wurf an und lassen den kleinen Welpen entscheiden ob er zu uns möchte.
 
Gesagt getan, ich saß mitten 6 allerliebsten Welpen, war aufgeregt ohne Ende vor Freude, hab sie alle mal auf den Arm
 
genommen ohne zu wissen ob es eine Hündin oder ein Rüde war. Es war uns beiden in diesem Moment egal
 
Rüde oder Hündin, wir haben nur die süßen Welpen gesehen, ein pummeliger wilder Welpe war vom

ersten Zusammentreffen mit uns total verliebt in mich, das war unsere heutige Golden Yana.
 
Der kleine Welpe war so lieb frech und hat sich immer wieder zu uns gedrängt als ob er uns signalisieren wollte,
 
ich möchte mit euch gehen, ich hab mich für euch entschieden. Für uns war dann klar diesen kleinen Frechdachs nehmem wir,
 
erst da haben wir erfahren dass es eine Hündin war.

Wir haben daher den Welpen entscheiden lassen ob er sein Leben mit uns teilen möchte, hätte ja genauso ein Rüde sein
 
können. Was mir aufgefallen ist, dieser Welpe hat immer sein Näßchen an meinen Hals gedrängt und geschnüffelt, so als ob er
 
meinen Geruch festalten wollte, das macht meine Yana auch heute mit 11 Jahren noch. Bei uns hat also der Welpe
 
entschieden und uns so die Entscheidung abgenommen.

Hündin: Rüde:

Aus eigener Erfahrung im täglichen Zusammenleben mit einer sehr lieben, sozialisierten auch im Alter etwas sturen Golden
 
Retriever Hündin stelle ich fest dass die Menschen auf gezeigtes positives sowie negatives Verhalten großen Einfluß haben
 
und dafür auch die Verantwortung tragen. Wir haben an unserer Yana gleiche Verhaltensweisen entdeckt die auch
 
unsere verstorbene Hündin gezeigt hat. Für uns war es ein Beweis, dein Hund wird so wie seine Menschen mit ihm umgehen.
 
Ein gut sozialisierter Hund dankt für das ihm gezeigte Vertrauen, Liebe, Anhänglichkeit, Zuverlässigkeit auch in gewissen
 
Situationen konsequentes Verhalten. das hat absolut nichts mit dem Geschlecht zu tun, egal ob Rüde oder Hündin,
 
er entwickelt sich in seinem Rudel und wird so positiv auf seine Menschen geprägt.Von Hündinnen kann ich sagen, sie sind
 
etwas zickiger, eigenwilliger, im Alter sturer, bezieht sich aber auf meine Hündin, ich denke es gibt auch bei Rüden und
 
Hündinnen unterschiedliche Charaktere. Yanas bester Freund Tom ein Golden Rüde, war genau im Verhalten wie Yana, lieb,
 
verschmust und wilde Feger,sie hätten Zwillinge sein sein können,

deshalb denke ich wenn man nicht vor hat einen Wurf mit einer Hündin zu machen ist es eigentlich egal ob man sich für
 
weiblich oder männliche Golden Retriever entscheidet.

Der Golden Retriever ist ein wunderbarer Freund und Begleiter fürs Leben, egal ob Rüde oder Hündin, wer einmal sich in diese
 
Rasse verliebt hat ist ihr für immer verfallen.

Liebe Grüße
Brigitte & Yana